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High-Performance Storage


Dies umfasst zunächst Massnahmen im Dateisystem um die Performance beim Zugiff auf die Daten zu beschleunigen:

  • Intelligenter blockbasierter Lesecache im RAM (ARC Cache).
    Freier RAM jenseits von 1-2GB die das OS selbst benötigt, wird als High-Performance Lesecache genutzt. Bei vielen aktuellen Solaris-Derivaten können Sie bis zu 128 GB System-RAM automatisch als Cache nutzen. (Bei mehr RAM kann es je nach Distribution zu Performanceproblemen kommen).  Es ist nicht ungewöhnlich dass mehr als 90% aller Lesezugriffe aus dem RAM bedient werden.
  • Erweiterung des Lesecache auf SSD Storage (L2ARC, Hybrid-Storage). Genügt Ihnen der RAM Cache nicht, können Sie dessen Größe durch SSDs vergrößern. Nicht so schnell wie RAM aber viel schneller als Lesezugriffe auf Platten.
    NVMe wie die neuen Intel P Serie bieten extreme L2ARC Performance
  • Schreibcache ("multiple small random write to one large sequential write conversion"). ZFS sammelt bei aktuellen Distributionen für ca 5s alle Schreibanforderungen und führt sie anschließend als einen großen und viel schnellen sequentiellen Schreibvorgang aus. 
  • Sync Write Logdevice (ZIL). ZFS beherrscht auf Wunsch sicheres syncrones Schreiben. Ein "Commit" bedeutet dann, dass die Daten tatsächlich gespeichert sind und nicht im Cache verloren wenn der Strom ausfällt. Die damit verbundenen teilweise extremen Performanceeinbrüche lassen sich durch ein zusätzliches Logdevice beschleunigen. Beispiel:  DRAM ZIL (ZeusRAM) oder schnelle SSD (Intel S3700) . Ein ZIL-Größe von 8GB ist meist ausreichend da lediglich ca 10s Schreibvorgänge gespeichert werden müssen.


Hinzu kommen Massnahmen auf Service-Ebene z.B.

  • Kernelbasierter und in ZFS integrierter high performance CIFS Server bei Solaris-Derivaten
    Klick and Run Integration of AD-Support, Windows ACL, Windows SIDs and Snaps als Previous Version
    Zero Config. einschalten - läuft. Keine Konfigurationsdatei, alles ist in ZFS enthalten.
  • In ZFS integrierter high performance NFS Server bei Solaris-Derivaten
  • High Performance iSCSI Stack (Comstar) bei Solaris-Derivaten 
  • High Performance Netzwerkstack mit virtuellen Nics, Switchen oder vlans (Crossbow)
  • Quality of service, Bandwith Control


Hinzu kommen Massnahmen auf OS/ Management-Ebene

  • Alles aus einer Hand. Neben Windows und OSX ist Solaris mit seinen Derivaten das Storage-OS bei dem alles Wichtige aus einer Hand (Oracle/ Illumos) kommt und nicht von einer Distribution wie bei Linux angepasst werden muss.
  • Installation auf Standard Hardware inkl. Web Management GUI in wenigen Minuten
  • Data und Pool Migration auf beliebige Hardware (keine Spezialcontroller oder Dateisystem) in wenigen Minuten
  • High Speed Replikation von Dateisystemen über das Netz
napp-it 26.01.2016